Ella Lugin Video Art

- auf zu neuen Sichtweisen!


Ella Lugin ist eine aufstrebende Schweizer Videokünstlerin in digitaler Kunst und Mischtechnik. In ihren Arbeiten interpretiert sie Elemente der Natur und des urbanen Lebens neu. Ihre Arbeiten verschieben die Perspektive auf die Art und Weise, wie wir die Welt normalerweise wahrnehmen. Mit ihrem poetischen Blick auf das Leben und die Materie durchbricht Ella Lugin unsere Sehgewohnheiten. Um die verborgenen Elemente der Materie hervorzuheben und unsere lineare Perspektive künstlerisch aufzubrechen, nutzt sie digitale Technologie.

In den Videos 'ELEMENTS OF NATURE' will Ella Lugin die geheimnisvolle Energie, den Code des Lebens, der allem innewohnt, als Quelle allen Seins symbolisieren.

In den Videos 'URBAN LIFE und POP' verarbeitet Ella Lugin ihre Eindrücke des Alltags, die Faszination von Städten, Architektur und Designobjekten.
 

Im Juli 2020 startete Ella Lugin in eine nächste, kreative Phase. Inspiriert von neuen Entwicklungen im Bereich der Software für Videoanimation gelingt es der Künstlerin, Videokunstwerke zu schaffen, durch die sie die philosophische Ebene ihrer Wahrnehmung zum Ausdruck bringt. Die methodische Grundlage von Ellas  Videokunst sind selbst aufgenommene Filmclips, die dann mit Softwareprogrammen bearbeitet werden.

Die Grundlage ihrer Kunst findet sich durch die Auseinandersetzung und das Praktizieren von Kundalini-Yoga, Pranayama, klassischer Meditation, den mystischen Philosophien jeder Religion und Kultur, in der Philosophie des Advaita-Vedanta, der tantrischen Spiritualität, der buddhistischen Philosophie und Quantenphysik. 

Die hauptsächliche Funktion von Philosophie besteht darin,

falsche Konzepte und Traditionen niederzureissen, durch genaueste

Untersuchungen vom 'Wesen der Dinge und deren Substanzlosigkeit'.

"Meine Videokunst beschäftigt sich mit der Visualisierung von Lebensenergie sowie mit der Transformation der Materie in neue Perspektiven. Meine Kunst besteht aus der energetischen Sichtweise auf das Leben und die Dinge, stark inspiriert durch quantenphysikalische Forschungsergebnisse und meiner meditativen Praxis und Untersuchungen. Dies setze ich in Videokunst um und daraus entstehen Einzelbilder, die für sich eine alleinstehende Aussage haben. Mein Interesse liegt in der Schönheit und dem Mysterium, das in jeder materiellen Form verinnerlicht ist. Meine Videos und Bilder sind als Parabel zu verstehen und laden den Betrachter ein, sich neuen Sehgewohnheiten zu öffnen. Ich bezeichne mich als eine Künstlerin, deren tiefstes Verständnis des Lebens auf grenzüberschreitenden Gedanken, Untersuchungen und Philosophien begründet ist.

 

Inspiriert bin ich von Emma Kunz, Werner Heisenberg, Osho, Niels Bohr, Christian Thomas Kohl, Jiddu Krishnamurti und vielen mehr. Die neuen Technologien gewähren mir den spielerischen Umgang mit der Abstraktion der vermeintlichen Wirklichkeit und dienen dazu, meine Sicht auf die Welt und die Gesellschaft auszudrücken".

BLÜTEN & BOTANIK

 

Als Ella Lugin im Jahr 2000 mit der digitalen Fotografie begann, interessierte sie die Interpretation von Blüten, welche sie zur reinen Ästhetik stilisierte, indem sie diese aus ihrer natürlichen Umgebung entfernte und neu inszenierte. Durch sorgfältige Lichtführung gestaltet, entstanden Blumenportraits von edler Schönheit mit einer zuweilen geheimnisvollen Aura. Das Blütenblatt der Mohnpflanze entfaltet im Werk ‘Mandala’ eine zentrierte Leichtigkeit, mit Blättern, welche sich wie wallende Seide um die Mitte bewegen. Im Werk ‘Animus’ springt uns die ‘geballte Männlichkeit’ der dementsprechend inszenierten Anthuriumblüte förmlich an. Oder ‘Elevin’, eine zarte Interpretation der Dahlie, erinnernd an die Energie einer Ballettänzerin. Das vertrocknete Blatt eines, von der Künstlerin nicht benannten Baumes aus Costa Rica, wirkt in ihrem Werk wie eine Welle, die sich in Gischt auflöst. Hölzer, Muscheln, Blüten, Blätter, jegliche Elemente aus der Natur, welche sich isoliert darstellen können, ziehen die Aufmerksamkeit von Ella Lugin auf sich. Unter ihrem Blick entstehen architektonisch anmutende Körperlichkeiten, die ihre einzigartige Schönheit preisgeben. Oftmals sind die Gegenstände millimeterklein und werden am Wegesrand übersehen. Durch den Fokus auf sie, werden sie in unmittelbare Greifbarkeit erhoben.